
Dein Partner für Grafik aus Radebeul

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Logodesign ist ein spannendes Thema. Nichts polarisiert mehr, wie das Erstellen eines Logos und die Kosten um diese Leistung. Versuchen wir mit diesem Beitrag ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.
Zuerst müssen wir unterscheiden zwischen:
Als Logo bezeichnet mal ein typografisches oder grafisches Element, welches für ein Unternehmen oder eine Institution steht. Es kennzeichnet nach Außen bestimmte Merkmale, die mit dem Unternehmen immer wieder in Verbindung gebracht werden.
Wortmarken bestehen oft aus Buchstaben und Ziffern, die in einer stilistischen oder malerischen Schrift angelegt sind. Eine Wortmarke muss für die von der Marke erfassten Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens eine konkrete Eignung gegenüber denen anderer Unternehmen besitzen, um als Unterscheidungsmittel zu gelten.
Bekannte Wortmarken sind Apple, Coca-Cola oder Visa.
Diese Form ist eine Kombination aus dem grafischen Element und der Hinzufügung von Zahlen oder Buchstaben.
Um ein Logo zu erstellen, bedarf es Fachwissen. Dennoch ist es nach wie vor auch ein kreativer Prozess, der zudem auch Verständnis für Gestaltung und die dahinterstehende Marke voraussetzt.
Um für ein Unternehmen eine Logo inkl. Marke zu entwickeln, ist ein genaues Briefing unabdingbar. In diesem Briefing werden alle wichtigen Elemente, die für die Entwicklung notwendig sind, schriftlich festgehalten. Fragen nach der Zielgruppe und den eigenen Anforderungen fließen ebenfalls in die Entwicklung mit ein.
Ja. Denn es nutzt das schönste Logo nichts, wenn man nicht über den Tellerrand schaut. Was machen deine Mitbewerber, wie sind diese im Logodesign aufgestellt? Denn dein neues Logo soll ich von anderen in deinem Umfeld abheben.
Jetzt geht es an den kreativen Teil der Arbeit – es werden erste Ideen auf Papier skizziert, das sogenannte Scribble. Hier werden Formen, Schriften und vieles mehr grob „vorgezeichnet“. Manche Idee wird auch wieder verworfen und es geht von vorne los.

Nachdem das Scribble abgeschlossen ist, werden die analogen Vorlagen digitalisiert. Hierzu nutze ich das Vectorprogramm Adobe Illustrator. Nicht alle Entwürfe schaffen es auch bis ins Finale. Mit dem Digitalisieren schaffe ich auch die Grundlage für die spätere Weiterverarbeitung. Denn die so angelegten Datensätze sind für die Weiterverarbeitung im professionellen Druck existenziell.
Mit Hilfe von Mockups, also visuellen Vorlagen, kann der Auftraggeber sehen, wie das Logo in der realen Nutzung zur Geltung kommt. Es werden meinerseits 2 Logovorschläge visualisiert.


Nachdem es eine Rückmeldung vom Auftraggeber gibt, wird das Logo finalisiert. Diesen Prozess nennt man auch Reinzeichnung. Hier werden nochmals alle Details genau betrachtet, ob Abstände, Formen und Farben richtig zu einander passen. Auf Wunsch gibt es die Endfassung in unterschiedlichen Formaten zur eigenen Nutzung. Die Quelldaten gibt es nicht. Warum das so ist, habe ich in einem Blogbeitrag erläutert.
Damit die Nutzung des Logos auch richtig in der Unternehmenskommunikation angewendet wird, gibt es ein Handbuch. Darin sind alle wichtigen Details wie Schriften, Formen und Farben enthalten.

Pauschal ist das nicht zu beantworten, da viele Faktoren die Grundlage bilden. Zum einen ist die Erfahrung des Grafikers, als auch die Komplexität des Logodesign entscheidend. Ein nicht wichtiger Punkt sind die sogenannten Nutzungsrechte, welche neben den Entwurfskosten entstehen.
Damit ist gemeint, dass alle Kosten, die zur Erstellung des Logodesigns anfallen, enthalten sind. Vom ersten Kundengespräch bis zum finalen Schritt inklusive eines Handbuchs zur Logonutzung für den Auftraggeber. Sogenannte Korrekturschleifen sind ebenfalls inbegriffen. Diese Posten bilden die Grundlage zur Berechnung des Nutzungsrechts.
Zusammenfassend lassen sich folgende Werte als beispielhafte Grundwerte anrechnen:
1 Stunde Erstgespräch mit dem Kunden
1-2 Stunden Briefing mit dem Kunden (ggf. vor Ort)
3-10 Stunden Ausarbeitung von Vorschlägen für das neue Logo
5-10 Stunden Rückmeldung des Kunden zu den Vorschlägen, erneute Anpassung und Korrekturschleifen
1-2 Stunden Übergabe des finalen Logodesigns an den Kunden (je nach Vereinbarung auch vor Ort)
1 Stunde für die Berechnung des Nutzungsrechtes
Zusatzleistungen, falls gewünscht:
Anmeldung der Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt. Hierzu kommen weitere Kosten in Höhe von 290,00 Euro zzgl. Anwaltskosten hinzu. Die Anmeldung der Marke durch eine erfahrene Anwaltskanzlei kann nochmal bis zu mehrere Tausend Euro nach sich ziehen.
Somit belaufen sich die Kosten für die Entwicklung eines Logos/ einer Wortmarke oder auch Wort-Bildmarke auf mehrere Tausend Euro.
Bei Nutzungsrechten räumt der Grafiker die Erlaubnis ein, das Logo für einen bestimmten Zweck zu verwenden. Da der Grafiker der Ersteller des Logos ist, hat er auch das Urheberrecht inne, d.h. er bestimmt, in welchem Umfang, Zeitraum und Zweck das Logo genutzt werden darf.
Urheberrechte sind nicht übertragbar, lediglich Nutzungsrechte. Der Kunde vergütet also das Recht, das beauftragte Logo in seiner Außenkommunikation nutzen zu dürfen.
Nutzungsrechte berechnen sich nach einem bestimmten Schema, abhängig davon, welche Rechte zugrunde liegen. Beim Logodesign handelt es sich oft um ein exklusives Nutzungsrecht, was eine andere Berechnungsgrundlage hat, als ein einfaches Nutzungsrecht. Anhand der folgenden Tabelle ist ersichtlich, welche Grundlage zur Nutzungsberechnung herangezogen wird.

Qualität hat seinen Preis – das gilt auch für das Logodesign. Professionell erstellte Logos sind eine langfristige Investition für dich und dein Unternehmen. Es ist dein Aushängeschild für viele Jahre, da sollte nicht am falschen Ende gespart werden.
Diese Grafikplattform ist auch mir bekannt. Doch um ehrlich zu sein, halte ich nicht viel davon. Es mag für den Auftraggeber reizvoll sein, hier seine Grafikleistung zu beauftragen – doch hat die Medaille auch immer zwei Seiten.
Die Frage ist berechtigt. Hierzu habe einen eigenen ausführlichen Beitrag verfasst, denn du hier lesen kannst.
Ich hoffe, du hast beim Lesen meines Beitrages erkannt, dass Logodesign nicht mal eben „auf die Schnelle“ gemacht wird. Es bedarf Zeit und Fachwissen. Das so erstellte Logo spiegelt deine Unternehmenswerte und deine Identität wider – das sollte nicht unterschätzt werden. Denn ein Logo, was nicht zu deinem Unternehmen passt, schadet dir mehr, als das es einen Mehrwert bietet.